Aktuelles

29.08.2019

Mit dem Besuch von Dr. Hanno Gräßer beim ersten Sommerfest des Netzwerks Kultur Esslingen und seiner Teilnahme am Esslinger „Tag des Ehrenamts“ im Rahmen von Kino auf der Burg startete der Verein Deutsches Jazzmuseum e.V. in die Sommerpause.  Dr. Ralf Weiß nutzte die Ferienzeit zu Besuchen beim Internationalen Archiv für Jazz und populäre Musik der Lippmann+Rau-Stiftung in Eisenach und beim Jazzforscher Prof. Martin Pfleiderer in Weimar. Ende September und Anfang Oktober gibt es dann weitere Gelegenheiten zum Netzwerken mit dem Verein Deutsches Jazzmuseum e.V. Zunächst geht es am 30.09.-01.10. auf einer Konferenz der Staatlichen Museen zu Berlin in Kooperation mit der Kulturstiftung des Bundes um die Frage „Global Museum: Where do we go from here?“ Dem Thema „Jazz und Politik“ widmet sich das 16. Darmstädter Jazzforum, das vom 03.-5.10. im Literaturhaus Darmstadt stattfindet.

Konferenz „Global Museum: Where do we go from here?“
16. Darmstäder Jazzforum „Positionen! Jazz und Politik“


07.06.2019

Das Landesjazzfestival Baden-Württemberg wird im kommenden  Jahr in Esslingen stattfinden. Vom 19. September bis 4. Oktober 2020 organisieren der Verein Live-Musik-Esslingen, das Kulturzentrum Dieselstraße und das Jazzfestival Esslingen zahlreiche Veranstaltungen und Konzerte. Sowohl das 60-jährige Bestehen des Esslinger Jazzkellers als auch der 80. Geburtstag von Eberhard Weber werden dem Landesjazzfestival einen besonderen Rahmen geben. Zu diesem Anlass werden das Stadtmuseum Esslingen und der Verein Deutsches Jazzmuseum e.V. dem herausragenden Bassisten auch eine umfangreiche Ausstellung widmen.

Bericht in der Stuttgarter Zeitung


30.04.2019

Am 25. April wurde in Bremen die 14. Ausgabe der internationalen Jazzmesse jazzahead! eröffnet. Als Vertreter des diesjährigen Partnerlandes Norwegen betonte der norwegische Kulturstaatssekretär Jan-Christian Kolstø die grenzüberschreitende Bedeutung des Jazz: „Culture has no borders“. Der norwegische Schriftsteller Lars Saabye Christensen brachte in seiner Keynote zum Ausdruck, dass es auch zwischen Literatur, Malerei und Jazz einen inspirierenden Austausch gibt. Hinsichtlich der Jazzförderung durch die Bundesregierung setzte Dr. Günter Winands das klare Signal, dass sich sowohl die jazzahead! als auch der neue in Planung befindliche Jazzpreis künftig auf die finanzielle Unterstützung verlassen können. Baden-Württemberg präsentierte an seinem Messestand die neue Jazzbroschüre mit Künstlerinnen und Künstlern, Festivals und Clubs des Landes. Für den Verein Deutsches Jazzmuseum e.V. war der Messebesuch seines Vorsitzenden Dr. Ralf Weiß Teil seiner diesjährigen Vernetzungsaktivitäten und seiner Vorbereitungen für die Eberhard-Weber-Jubiläumsausstellung im Jahr 2020.

Keynote Lars Saabye Christensen (jazzahead! 2019) 
Jazzbroschüre Baden-Württemberg (PDF)


26.03.2019

Zusammen mit zahlreichen freien und städtischen Kunst- und Kultureinrichtungen gehört der Verein Deutsches Jazzmuseum e.V. zu den Unterzeichnern der ESSLINGER ERKLÄRUNG DER VIELEN. Unter der Überschrift „Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt“ setzt sich das vom Esslinger Netzwerk Kultur zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März veröffentlichte Manifest in einer Zeit des Wandels und heftiger politischer Auseinandersetzungen für Kunstfreiheit und eine offene Gesellschaft ein. Angestoßen von einem breiten Kreis von Kulturschaffenden in Berlin haben sich seit dem 9. November 2018 bereits viele weitere Städte wie Dresden, Lüneburg oder Mannheim und mehrere Bundesländer wie Baden-Württemberg oder Mecklenburg-Vorpommern der Erklärung angeschlossen. „Die Geschichte des Jazz ist untrennbar mit Unterdrückung, Diskriminierung und Rassismus verbunden und gleichzeitig ein weltweites Beispiel für die Kraft der Kultur, für Widerstand und für einen alle Grenzen überwindenden und verbindenden Austausch von Menschen, Musikern und Künstlern“, erläutern die beiden Vorstandsmitglieder Ralf Weiß und Hanno Gräßer die Beteiligung des Vereins Deutsches Jazzmuseum e.V.

Esslinger Erklärung der Vielen


28.02.2019

Das Leipziger Stadtmuseum zeigt noch bis 12. Mai eine Ausstellung zur Geschichte der Popmusik in Deutschland. In 20 Stationen und über 200 Exponate sowie Audio- und Videoclips erlebte Dr. Ralf Weiß, Vorsitzender des Deutschen Jazzmuseum e.V., beim Besuch der Ausstellung Musik und Zeitgeist aus den 20er-Jahren, den Party-Sound von James Last, Open Air Festivals, DDR-Punk, Neue Deutsche Welle und die Loveparade. Per Kopfhörer stöpselte er sich in Songs und Videos ein, war geblendet durch eine Goldene Schallplatte von Elvis oder fühlte sich beim Lesen des Briefes von Udo Lindenberg an Erich Honecker zurückversetzt in ein auch musikalisch geteiltes Deutschland. Dabei gelingt es der zeitlich weit über die eigentliche Phase der Popmusik hinausreichenden Ausstellung nicht zu vermitteln, welche Rolle etwa der Swing und der Jazz der 20er-Jahre für die Entwicklung des Pop oder die Jazzwerkstadt Peitz in den 70er-Jahren für die Musik- und Rockszene der DDR spielte. Ab Juni wird die Ausstellung dann im Stadtmuseum Stuttgart zu sehen sein.

Ausstellung Oh Yeah! Popmusik in Deutschland


22.01.2019

Nach der Beteiligung an Ausstellungen des Jazzinstituts Darmstadt und des Caricatura Museums Frankfurt im vergangenen Jahr startet der Verein Deutsches Jazzmuseum e.V. 2019 ein eigenes Ausstellungsprojekt. Gemeinsam mit dem Städtischen Museum Esslingen realisiert der Verein für das Jahr 2020 eine Jubiläumsausstellung, die sich entlang der Schaffensphasen des in Esslingen aufgewachsenen Jazzpioniers Eberhard Weber mit der Entwicklung des Jazz in Deutschland beschäftigen wird. Das in einer Arbeitsgruppe entwickelte Ausstellungskonzept stellt der Verein seinen Mitgliedern auf der diesjährigen Mitgliederversammlung am 3. Februar vor. Dem 2016 in Esslingen gegründeten Verein gehören derzeit Mitglieder aus fünf Bundesländern an.

Volker-Kriegel-Ausstellung im Caricatura Museum (13.09.2018 – 27.01.2019)
Ausstellung „Bass erstaunt“ im Jazzinstitut Darmstadt (12.01.2018 – 30.03.2018)


05.11.2018

Es war Martin Luther King, der dem heutigen Jazzfest Berlin zu dessen erster Ausgabe im Jahr 1964 die Bedeutung des Jazz mit einem Grußwort ins Stammbuch schrieb. Unter ihrer neuen Künstlerischen Leiterin Nadin Deventer erinnerte das 55. Jazzfest Berlin nun daran, dass diesem Vermächtnis nach wie vor eine hohe Aktualität und Kraft zukommt. Mit einem Hommage-Projekt des Pianisten Jason Moran für den afroamerikanischen Musiker James Reese Europe setzte das Jazzfest hierzu auch eine ausdrucksstarke politische Botschaft. Sowohl musikalisch als auch politisch kann Reese Europes Wirken als bahnbrechend gelten. So gehörte er als Soldat der segregierten US-Streitkräfte im 1. Weltkrieg zur ersten aus Afroamerikanern bestehenden Division 369, die 1918 in Frankreich zum Einsatz kam und in der er mit der Harlem Hellfighters Band vor 100 Jahren Wegbereiter für den Jazz in Europa wurde.

Grußwort Martin Luther King (Berliner Jazztage 1964)
Bericht zu den Harlem Hellfighters (Spiegel Online)


24.10.2018

Seit seiner Gründung beim 6. Deutschen Jazzfestival im Jahr 1958 bis 2005 leitete Albert Mangelsdorff das Jazzensemble des Hessischen Rundfunks. Bis zu seinem Tod zählte Mangelsdorff über viele Jahrzehnte zu den international bedeutendsten Jazz-Posaunisten und war einer der wichtigsten deutschen Jazz-Botschafter. Anlässlich seines 90. Geburtstages widmete ihm der Hessische Rundfunk den Auftaktabend des 49. Deutschen Jazzfestivals in Frankfurt. Als langjähriger Kenner Mangelsdorffs war Wolfgang Epple, Mitglied des Deutschen Jazzmuseum e.V., beim Konzert mit Wegbegleitern und Nachfolgern wie Joachim Kühn, Christof Lauer und Nils Wogram sowie einem Neuarrangement des 1977 erschienen Albums „Trilogue“ durch die hr-Bigband dabei.

Interview mit Heinz Sauer, Christof Lauer und Nils Wogram im Main-Echo


24.09.2018

Zum Tag des Offenen Denkmals am Wochenende vom 7.-9. September 2018 feierte das für seine besondere Aufnahmequalität renommierte Tonstudio der Musik-Produktion Schwarzwald (MPS) sein 50-jähriges Bestehen. Hans Georg Brunner-Schwer, Miteigentümer der Firma SABA, hatte bereits 1958 in den Wohnräumen seiner Villa ein Musikstudio eingerichtet und das neue MPS-Label nach dem Verkauf der SABA-Werke im Frühjahr 1968 gegründet. Bei einer Führung durch das vom Land Baden-Württemberg 2010 unter Denkmalschutz gestellte Tonstudio nutzte auch Wolfgang Epple, Mitglied des Deutschen Jazzmuseum e.V., die Gelegenheit, Original-Aufnahmetechnik wie das 24-Kanal-Mischpult oder ein Stativ für 3 Mikrophone sowie die Atmosphäre dieses ersten deutschen Jazzlabels zu erleben.

Video-Rundgang durch das MPS-Tonstudio im Südkurier


29.08.2018

Ein Jahr vor dem 100-jährigen Bauhausjubiläum ist auch der Verein Deutsches Jazzmuseum e.V. mit seinem Vorsitzenden Ralf Weiß dabei, wenn das Bauhausfest am 01.09.2018 in Dessau den Jazz der legendären Bauhauskapelle wieder aufleben lässt. Die während der Weimarer Zeit des Bauhauses gegründete Bauhauskapelle wurde ab 1924 bereits vor dem Umzug nach Dessau vom amerikanischen Jazz inspiriert. In Anlehnung an die Bauhauskapelle jazzen Dessauer Musiker auf selbstgebauten Instrumenten, die eigens vom Berliner Festival für selbstgebaute Musik entworfen wurden. Das Junior Jazz Orchestra trägt Sound und Licht integrierende Kostüme, die die Grenzen zwischen Körper, Material und Musik auflösen.

Programm Bauhausfest 2018


10.08.2018

Das Caricatura Museum in Frankfurt präsentiert vom 13.09.2018 bis 20.01.2019 in einer Ausstellung Cartoons, Illustrationen und Bildgeschichten des Jazz-Gitarristen und Cartoonisten Volker Kriegel. Der Verein Deutsches Jazzmuseum e.V. unterstützt die Ausstellung mit zwei Leihgaben, darunter eine von Volker Kriegel für Eberhard Weber gefertigte Figurine. Anlässlich des 75. Geburtstages des in Darmstadt geborenen Musikers erinnern auch zwei Konzerte der hr-Bigband am 22. und 23.11.2018 an Volker Kriegel.

Volker-Kriegel-Ausstellung im Caricatura Museum
Konzerte der hr-Bigband


21.06.2018

Beim Musikwirtschaftsgipfel diskutierten Verbände und Akteure der Musikbranche in Berlin über die Weiterentwicklung der Musikförderung in Deutschland. Kulturstaatsministerin Monika Grütters betonte die Bedeutung der Förderung einer musikkulturellen Vielfalt. Zu den Teilnehmern im Bereich Jazz gehörten neben der Union Deutscher Jazzmusiker (UdJ) und dem Verein Deutsches Jazzmuseum (DJM) auch die Jazzpianistin Julia Hülsmann, die betonte, dass bestehende Programme wie APPLAUS und die Initiative Musik weiter gestärkt werden müssten, da deren finanzielle Ausstattung unzureichend sei.

Presseinformation Initiative Musik


30.04.2018

Eberhard Weber spricht in einem Interview mit der Badischen Zeitung über seine 25-jährige Zusammenarbeit mit dem norwegischen Saxophonisten Jan Garbarek und die Perspektive eines Deutschen Jazzmuseums.

Interview in der Badischen Zeitung


21.03.2018

Beim ersten Treffen des Netzwerk Kultur Esslingen in 2018 nahm der unabhängige Zusammenschluss freier und städtischer Kulturinstitutionen der Stadt Esslingen den Verein Deutsches Jazzmuseum e.V. als neues Mitglied auf. Über den Austausch im regionalen Netzwerk möchte der Verein sich für eine Stärkung der Jazzkultur in der Neckarstadt einsetzen.

Netzwerk Kultur Esslingen


13.01.-31.03.2018

In Kooperation mit dem Verein Deutsches Jazzmuseum e.V. zeigt das Jazzinstitut Darmstadt die Ausstellung „Bass erstaunt“. Im Zentrum der bis zum 31.03.2018 laufenden Ausstellung steht der legendäre Elektrobass von Eberhard Weber, den er von 1996 bis 2007 spielte.

Ausstellung „Bass erstaunt“


26.01.2018

In der Februar-Ausgabe des JazzPodium erscheint ein von Hanno Gräßer geführtes Interview mit Eberhard Weber über die Bedeutung und Eigenheiten der im Laufe seiner Karriere gespielten Instrumente.

Interview im JazzPodium (PDF)


29.09.2017

Hanno Gräßer besucht das internationale Darmstädter Jazzforum „Jazz @ 100 – (k)eine Heldengeschichte“ und knüpft Kontakte in Bezug auf eine Kooperation für eine geplante Ausstellung mit dem Titel „Bass erstaunt“.

Darmstädter Jazzforum


09.09.2017

In Esslingen findet das 1. Gesprächsforum des Vereins Deutsches Jazzmuseum e.V. unter dem Titel: „Ist der Jazz reif fürs Museum – ist das Museum reif für den Jazz?“ statt. Im Beisein des Esslinger Oberbürgermeisters Jürgen Zieger, des Kulturamtsleiters Benedikt Stegmayer, des Vorsitzenden des Jazzverbandes Baden-Württemberg Eckhart Fischer sowie weiterer Vertretern der Esslinger Jazzszene übergibt Eberhard Weber dem Verein offiziell seinen Elektrobass. In seinem Impulsvortrag zeichnet Wolfram Knauer, Leiter des Jazzinstituts Darmstadt, ein vielfältiges Bild internationaler Jazzmuseen.

Bericht in der Esslinger Zeitung


01.09.2017

Hanno Gräßer und Olaf Schröder besuchen das Rock’n Pop Museum in Gronau, führen Gespräche mit den Betreibern und machen sich ein umfassendes Bild von dem Museum, das auf 4 Ebenen auch über ein Tonstudio und einen Konzertsaal verfügt.

Rock’n Pop Museum


24.08.2017

Ralf Weiß und Hanno Gräßer geben Alexander Maier von der Esslinger Zeitung ein Interview, welches unter dem Titel „Den Traum vom lebendigen Jazzmuseum fest im Blick“ erscheint.

Interview in der Esslinger Zeitung


10.05.2017

Die Kulturkonzeption der Stadt Esslingen nimmt eine Bestandsaufnahme der Esslinger Jazzlandschaft vor und spricht sich für eine Stärkung der Jazzstadt Esslingen aus. Hierbei findet auch die vom Verein Deutsches Jazzmuseum e.V. initiierte Idee eines Jazzmuseums Berücksichtigung.

Kulturkonzeption der Stadt Esslingen


29.04.2017

Eberhard Weber übergibt dem Verein seinen Elektrobass als Dauerleihgabe. Zusammen mit weiteren Originaldokumenten wie Partituren und dem 2015 verliehenen Echo Jazz bildet das Instrument eine erste Grundlage für eine Museumssammlung.


08.12.2016

Eberhard Weber wird Ehrenmitglied des Vereins.


23./24.09.2016

Auf der vom Jazzverband Baden-Württemberg veranstalteten Jazztagung „Von Armstrong zu Ascension – Wie frei ist der Jazz?“ an der Evangelischen Akademie in Bad Boll stellt Ralf Weiß die Idee eines Jazzmuseums erstmals einem breiteren Fachpublikum vor.

Jazztagung des Jazzverbandes Baden-Württemberg


12.08.2016

In Esslingen am Neckar findet die Gründungsversammlung des Vereins statt. Sieben Gründungsmitglieder verabschieden die Vereinssatzung. Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur im Bereich der Jazzmusik, insbesondere die Förderung, die Entwicklung und der Aufbau eines Jazzmuseums in Deutschland.

Satzung Deutsches Jazzmuseum e.V.